Heilen wie die alten Römer
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Eine kostbare Wiederentdeckung |
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Das
warme Wasser der Heilquellen ist eines der ältesten Heilmittel der Menschen. So
wurden schon die alten Römer auf die Heilkraft der Thermalquelle in Héviz
aufmerksam – und nutzten In
den folgenden Jahrhunderten geriet die Heilwirkung der Quelle nie ganz in
Vergessenheit. Denn seit dieser Zeit rankten sich eine Menge Legenden um die
sagenumwobene Kraft des Sees. Allerdings geriet er mit zunehmender Versumpfung
immer mehr in Vergessenheit, so dass ihm noch lange nach dem Mittelalter nur von
Schäfern und Bauern Wunderkräfte beigemessen wurden. Graf
György Festetics schließlich ist es zu verdanken, dass seine Heilkraft
wissenschaftlich nachgewiesen wurde. 1795 liess er den nur 5,5 km von Keszthely
entfernten Thermalsee zum Heilbad ausbauen – und machte seine positiven
Auswirkungen publik.
Der
Ausbau des Naturwunders nahm seinen Lauf... Während
des Kommunismus wohnten in den Hotels vor allem Mitglieder der Gewerkschaften,
heute kommen die meisten Gäste aus Deutschland, Österreich und Ungarn selbst. Heute,
fast 2000 Jahre nach den alten Römern, ist der See als zweitgrößte natürliche
Thermalheilquelle der Welt international renommiert – und Héviz selbst der größte
und bekannteste ungarische Kurort. Und
weiterhin strömen täglich fast
Millionen Liter des kostbaren, an Mineralien reichen Wassers aus dem nahezu 40 m
tiefen Krater heraus – und versorgen den ca. 5 ha großen See mit dem heilkräftigen
Thermalwasser.
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